Anfangen!

Niemand ist immer der gleiche.
Ich will es auch nicht versuchen. Es soll nicht Tage geben, an denen ich nicht schreiben kann, weil der S t i l nicht einzuhalten wäre. Wenn ich die letzen Nächte „wie ein Mann“ mit der Recherche für diesen Beitrag verbrachte – verspüre ich vielleicht gerade deshalb heute wenig Lust zum Methodischen.
Ich will dennoch versuchen, der Intention der Recherche folgend, der Behauptung in meinem Eingangstext den Ruch der Eitelkeit nehmen. Mit einem drückenden Beispiel dafür, wie das Akzeptieren von Unwahrheiten oder auch nur die dem selbstzufriedenen Geist gefällige Scheu vor Erkenntnis im kleinen große Wirkung nach sich zieht. Zu Unbequemlichkeiten führt, die die der Aufgabe bisheriger Überzeugung bei weitem übersteigt.

Was mich auf dieses, geradezu: Lehrstück brachte, ist mir heute so unklar wie damals. Es begann am Abend des 13. September 2001. Wie aus heiterem Himmel, oder wie ich, voller Entsetzen das Pedalieren vergaß, voller Ekel vor mir selbst an diesem Abend lange das schwerbeladenen Fahrrad gegen den Hang balancierte, zu keiner Bewegung fähig, wohl meinte, wie aus finsterster Hölle, aber keineswegs aus mir selbst, hatte  dieser ekelhafte Gedanke in mir eingeschlagen.
Am nächsten Tag, als ich mir plausibel geworden war, äußerte ich ihn erstmalig im Bekanntenkreis am Kneipentisch – das Entsetzen über mich war nun ganz auf dessen Seite.

Heute, acht Jahre später und seit neuestem mit Zugang ins World Wide Web, treffe ich meine Vermutungen bereits als Konsens an und bin nun wiederum einigermaßen betroffen über die Zähigkeit, mit der sich in der realen Welt die Wahrheit Bahn zu brechen hat.

Am Schluss dieses Beitrags beigefügte Adressen mögen Sie zu den Seiten führen, die ich bei meinen letztnächtlichen Recherchen fand und meinen Verzicht auf methodisches Argumentieren zugunsten einer nun noch kaum übersehbaren Wahrheit entschuldbar machen.

Ich war an jenem Abend vor acht Jahren vielleicht in exponierter Situation. Eine Freundin hatte mir einen Stapel führendes deutsches Nachrichtenmagazin vermacht, den ich nun in meinem ansonsten medienarmen Exil im Südwesten Europas Zeile um Zeile zu verschlingen begonnen hatte. Im Zeitraffertempo rollte an wenigen Abenden Weltgeschehen vor mir ab, wofür die Welt Monate gebraucht hatte. Noch etwa zwei Monate hinter der realen Zeit, war mir die  Wirtschaftssparte, die ich früher immer nur flüchtig gestriffen hatte, zur interessantesten geworden; die Krise, die gab es da schon, wenn Sie sich erinnern. Ich wettete bereits mit mir, wann das Radio die Meldung über die US-amerikanische Insolvenz bringen würde, als die Sache mit dem World Trade Center passierte.

Vielleicht war ich vom Fortgang zu irritiert gewesen, über die so unglaublich glückliche Wendung (und in der Tat verteuerten sich Lockheed-Martin-Aktien am nächstenTag schon rasant), als dass ein anderer Gedanke auf jener Heimfahrt meines Kopfes habhaft werden konnte – ich erinnere mich nur meines Ekels über diesen Schädel, der da noch deutlich vernehmbar nachhallte von einer „Idee“, deren Urheberschaft ich nur weit von mir weisen konnte: „Das haben die Amis selbst gemacht! …selbst gemacht!“

Wie ich anfangs meine Gedanken nicht zulassen wollte, mögen wohl auch andere nicht in der Lage gewesen sein, solche auch nur zu denken. Die USA höchstselbst? Aber die vielen Menschen? Der Schaden? Beruhigend, dieses Gräuel bei einer Gruppe zu wissen, von der wir nie gehört hatten. Einfach, bei Unbekannten Brutalität, Terrorismus, Missgunst und Intoleranz anzunehmen.

„Die Welt wird nie wieder wie vor dem 11. September 2001 sein!“ Schneller und deutlicher als angenommen merke ich, dass dieser Satz nicht nur eine Drohung gegen die muslimische Welt war.
Dabei geht es mir nicht viel anders als Ihnen: ich registriere gesteigerte Gewaltbereitschaft, Fremdenfurcht, eine zunehmende Lust am Perversen, eine fast zum Kult erhobenen Bindungsunfähigkeit bis in die Familien hinein, und meine Mitmenschen propagieren nun wieder Haltungen, die wir im barbarischen und angsterfüllten letzten Jahrtausend gelassen zu haben glaubten. Zu diesem sozialen gesellt sich in nie dagewesener Schwere, wie Experten sagen, ökonomischer Verfall, der sogar die Grundpfeiler der „Demokratie“ mit sich reißen darf. Die Installation des Überwachungsstaates hat Hochkonjunktur ( – und noch immer meine ich, ich hätte nichts zu verbergen).

Heute weiß man bereits, das haben mir die Erkundigungen im World Wide Web gezeigt, und bald wird es alle Welt unübersehbar vor Augen haben. Wie viele Ausrottungsfeldzüge aber werden bis dann geschehen sein, wie viele Regierungen bis dahin noch auf einer Intrigie ihr eigenes Süppchen gegen unbequeme Minderheiten gekocht haben, wie viele Nationen oder Religionen mit einem Stigma versehen sein, unser Lebensraum eingeschränkt, wir überwacht unter dem Vorwand, uns zu schützen?
Die „Krise“, oder besser gesagt, die nun allen sicht- und fühlbaren Auswirkungen der Unterlassung rechtzeitiger Kraft- und Mittelbindung zur Renovierung der überholten Systeme, beginnt gerade erst – und noch immer werden anderwärts dringend benötigte Mittel in deren Stabilisierung „investiert“. Der 11. September und seine Interpretationen gegenüber einer und mittels einer auf allen Augen blinden Weltbevölkerung hat die alten Kräfte wieder instand gesetzt und ihnen die Möglichkeiten förmlich hinterhergeworfen, weiterhin durch Betrug, Diebstahl, Völkermord lediglich den eigenen Interessen zu frönen. Der 11. September mit seinen von uns geduldeten Reaktionen hat uns nicht nur im Kreise geführt. Er hat uns dorthin zurückgeworfen, wo wir noch immer hingehören.
Die Wahrheit ist auch ohne unsere Akzeptanz oder Suche. Sie weiß uns zu finden; in ganz unwillkommenen Momenten meist…

Anhang – wer Augen hat, der sehe:

1: Link zu einem Video, das der offizielle Version der Zerstörung der World-Trade-Center-Gebäude widerspricht.
http://video.google.com/videoplay?docid=-347572054748779625

Das Video (leider nur in Englisch), das der Moderator des vorherigen vor seiner Recherche zum Antreten des Beweises gegen eine Verschwörung seiner Regierung sah:
http://video.google.de/videosearch?q=eric%20hufschmid%20painful%20questions&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wv#

Ein weiterführendes vom selben Autor, E. Hufschmid:
http://video.google.com/videoplay?docid=4007284985358220158

2: Link zu einem auf Video dokumentierten Vortrag (in leichtgemachtem Englisch) eines Sachverständigen über chemische Analysen, die der offiziellen Version über die Zerstörung des World Trade Centers widersprechen und zum Blog, dessen Inhaber diesen Vortragenden ein Forum boten.
http://www.youtube.com/watch?v=TjwPIsTEulg

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/bericht-uber-unseren-911-themenabend.html

3: Link zu einer filmischen Zeugenbefragung gegen die offizielle Erklärung über den Anschlag auf das Pentagon, verlinkt gefunden ebenfalls im Blog „Alles Schall und Rauch“.
http://video.google.com/videoplay?docid=-5296595694237574426

4: Link zu einem Interview mit erhellenden Passagen über politische und geheimdienstliche Aktivitäten vor und während des 11. September 2001, zitiert von Kommentar im Blog „Alles Schall und Rauch“
http://www.hintergrund.de/20080916255/politik/welt/%C3%9Cber-den-11.-september-politische-macht-und-die-kraft-der-poesi.html

5: Link zur Wirtschaftsseite von DIE ZEIT, Nr. 37/2001, wenige Tage vor dem 11. September, über das weltweit wirtschaftliche Desaster und die besonders aussichtslose Lage der USA
http://www.zeit.de/2001/37/Der_Domino-Effekt

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