Walter Veith – Apokalypse in Bibel und Echtzeit

Ich scheue mich aus „Objektivitätsgründen“ immer, solches unter die Leute zu bringen wie das folgende – und dennoch hat es, obwohl es aus dem Geistlichen kommt, soviele Berührungspunkte zum Materiellem – zum realen, sichtbaren, fühlbaren, anfassbaren Leben, dass es wenigstens hier stehen soll, wenn nicht auf meinem (zwangs-)“objektiven“ „Hauptblog“ …

Wenn es Ihnen weniger um Verheißungen als um die „Realität“ geht, empfehle ich, mit Teil 7 zu beginnen.
Wenn es noch ein bisschen „Templerzeit“ dazu sein darf, schon bei Teil 6
(Die Reihe geht bis 17 – und ist letztendlich im Ganzen für alle vielleicht sehenswert, die in „solch chaotischer Zeit“ eine augenscheinlich stimmige Theorie über die Welt sehen wollen? – Teil 1)

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Die Welt ist krank? Da bin ich doch froh!

Da bin ich doch froh, dass die Welt, in der fast gar nichts mehr ging, sich letztendlich als ein Hort des Großen Übels erweist – besser so sterbenskrank als längst tot, für die ich sie nun zunehmend hielt?

Da bin ich doch froh, d a s s das Internet voll ist mit solch wirren Verschwörungstheorien – es sind wohl nicht nur die Weisen die merken können, dass die Abläufe nicht geheuer sind! Erfahr von Völkerrechtsbrüchen und Mordtaten derer, denen ich blind vertraut hab und noch lange vertrauen wollte; dass Informationen, die ich bisher für frei hielt, nur zu meiner, unserer Desinformation produziert werden; ich in meiner vermeintlichten Betrachterrolle Mittäter, Anpeitscher, und Gladiator im großen Rennen auf eine möglichst bestialisches Ende hin bin. Da bin ich doch froh, nun mit korrigiertem Weltbild nochmal los zu können und meine doch nun auch gleich, nur diesen faulen Pfuhl gelte es letztendlich noch abzuziehen… Da ist zumindest Mahnung, und Gewissheit, dass doch noch nicht alles getan, gedacht, reflektiert ist – und damit ein hoffnungsschimmernder Pfad gezeichnet aus dem sumpfigen Gestrüpp, in dem ich eben noch glaubte, bald ausgehaucht haben zu müssen?

Da bin ich sogar froh, dass jahrelanges Experimentieren in der Gartenkunst nicht zwangsläufig für die Katz war, und auch der Blick fürs Wetter nicht getrübt sein muss – sondern die Realbedingungen einer momentanen Krise unterliegen. Da kann ich doch wieder Hoffnung schöpfen, wenn ich mir vorstelle, wie wir einst die Chemtrail- Flieger verbannt haben. Und plötzlich wieder Energie entwickeln. Da kann ich doch meine Kindheitserinnerungen wieder als Wertmaßstab für ein Stück Erdbeertorte gelten lassen, wenn ich seh, wie Erdbeeren heute entstehen, Torte heute entsteht. Uns heute als Erdbeeren oder Torte verkauft wird. Nur so komm ich wieder an die geliebte Erdbeertote der Kindheit zurück?

Kann Schluss machen mit dem Hinterfragung meines Nutzens, meiner Tauglichkeit, wenn ich sehe, im großen Maßstab wird Wissen, Kreativität, Redlichkeit verpönt; mich aus der Welt zu fühlen, wenn ich einen mehrheitlichen Bundestagsbeschluss, das Programm einer Partei nicht verstehe; mich bei den so verehrten Künsten der Ekel packt, und ich zu neuen komme: bin ich doch froh, dass nun zu sehen – nur wer das Übel sieht, kommt auch aus seiner Umarmung?

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Was gefragt werden muss

Dem deutschen Dichter

Was sollen wir aber denken von einem
der seine farblose Tinte zuletzt in ein Meer der Offensichtlichkeit vergießt,
im Alter, von dem die Nachfolgenden sich Weisheit versprechen,
um Pardon für die Ängste eines Schuljungen angeht?

+

Gedicht von Günter Grass, Was gesagt werden muss, Süddeutsche Zeitung, 04.04.2012

Dem Dichter zur gefälligen Kenntnisnahme: ein Kollege aus der Unterhaltungsbranche weiß es besser…

Und der hier – gefunden am 21.4.2012 – trägt alles nach, was auch Sie, ich, jeder hätten sagen müssen:

http://www.youtube.com/watch?v=MJ4sZF0iIUE&feature=BFa&list=UUpJmHFN3eSGviJXDdbKF8Cg

UPDATE, 13.01.13

Hier findet man vielleicht die Antwort

Video eines Interviews mit Grass, youtube

hier auf wikipedia vielleicht auch:

On 4 April 2012, Grass’s poem „What Must Be Said“ („Was gesagt werden muss“) was published in several European newspapers. In the poem, Grass expresses his concern about the hypocrisy of German military support (the delivery of a submarine) for an Israel that might use such equipment to launch nuclear warheads against Iran, which „could wipe out the Iranian people“ (dass…iranische Volk auslöschen könnte). And he hoped that many will demand „that the governments of both Iran and Israel allow an international authority free and open inspection of the nuclear potential and capability of both.“ In response, Israel declared him persona non grata in Israel.[15][16][17]

According to Avi Primor, president of the Israel Council on Foreign Relations, Grass was the one and only important German personality who had refused to meet with him when he served as Israeli ambassador to Germany. Primor noted: „One explanation for [Grass‘] strange behavior might be found in the fact that Grass (who despite his poem is probably not the bitter enemy of Israel that one would imagine) had certain personal difficulties with Israel“ and that during a visit there and despite the fact that his books had been translated into Hebrew and had been well received in the Israeli market he „was confronted with the anger of an Israeli public that booed him in successive public appearances. To be sure, the Israeli protestors were not targeting Grass personally and their anger had nothing at all to do with his literature. It was the German effort to establish cultural relations with Israel to which they objected. Grass, however, did not see it that way and may well have felt personally slighted.“[18]

On 26 April 2012, Grass wrote a poem criticizing European policy for the treatment of Greece in the European sovereign-debt crisis. In the poem, called „Europe’s Disgrace“, Grass accuses Europe of condemning Greece into poverty, a country „whose mind conceived, Europe.“[19][20]  http://en.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Grass

Nun, das hat der Autor obigen großspurigen „Gedichts“ nicht gewusst …

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Der ganz gewöhnliche Faschismus

„Wahrscheinlich beginnt Faschismus dort, wo der nationale Hochmut anfängt.“

Viele ungesehene Filmaufnahmen, quietschtrockener Humor um den Aufstieg Hitlers und sein Volk.

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Ohne weitere Worte

Kabarett vs. Glotzkisteverblödung vom Feinsten

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Der Tag, als die Russen Georgien angriffen

A Georgean Movie Production

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Die Frohe Zwischenbilanz

Seht, was wir vermögen!
Wir haben unsere hirne kreuz und quer über den globus gespannt;
praktisch entgeht uns nichts; wir sind zeugen: alle sprechen eine sprache, jeder kann den andern verstehen; wir standen nicht mehr allein mit all unseren ungeliebten gedanken – nichts menschliches ist dieser weltgemeinschaft fremd;wir entdeckten die verwandtschaft auch im geist!
wir fanden weitere heilige neben uns, und hatten unsere heilung daran;

Eine große Zeit!
Aufgebauscht! Mit großem Aufwand aus dem Nichts gepresst! Mengen Bluts und Leids und Totschlag, das wir zuhause trocken und warm nach übersee, in kriegsbebiete, in den urwald, vulkanschlot, auf den mont everest gelangten.
Aufgebauscht, ausgehöhlt, verausgabt!
Ob es für nichts war, bestimmen wir – wir haben zu den Auserwählten, zu den Infriedengelassenen gehört! Von uns muss viel Licht ausgehen, wenn diese große zeit eine andere wird; erweisen wir uns stark und dankbar für dieses geschenk; denn nun ist alles nur noch kinderspiel…

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